Nachsorge
Ziel der Nachsorge bei Hautkrebs ist es, rechtzeitig zu erkennen, wenn die Krankheit wieder auftritt oder es zu Begleit- oder Folgeerkrankungen kommt.
Außerdem ist es Aufgabe der Nachsorge, Ihnen bei Ihren körperlichen, seelischen und sozialen Problemen zu helfen.
Die Nachsorge findet beim Arzt bzw. bei der Ärztin statt und ist ein wichtiger Teil der Behandlung nach einer Hautkrebserkrankung.
Während der Nachsorgetermine untersucht der Arzt oder die Ärztin die gesamte Haut sorgfältig, einschließlich der Operationsnarbe und der umliegenden Bereiche. Dabei wird auf auffällige Pigmentflecken, Knoten oder andere Veränderungen geachtet. Zusätzlich kann eine Abtastung der Lymphknoten oder – falls notwendig – eine Ultraschalluntersuchung erfolgen.
Psychologische Aspekte
Nach der Behandlung von Hautkrebs können Kontrolltermine, Selbstuntersuchungen und die ständige Aufmerksamkeit auf die Haut psychisch belasten. Das ist völlig normal. Viele Betroffene erleben Sorgen, Ängste oder Unsicherheit – zum Beispiel, dass der Krebs zurückkehrt oder neue Veränderungen auftreten könnten.
Warum ist die psychologische Unterstützung wichtig?
- Sie hilft, Ängste und Stress zu reduzieren.
- Sie unterstützt, Nachsorge konsequent durchzuführen und Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
- Sie verbessert die Lebensqualität und erleichtert den Umgang mit Rückfällen oder neuen Diagnosen.